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Wählen Sie Ihr Thermalbad    Leukerbad beheimatet die schönsten Thermen der Schweiz
 
Leukerbad ist der grösste Thermalbade- und Wellnessferienort der Alpen und verfügt über die schönsten Thermen der Schweiz. Ob für ein Wellness-Wochenende oder für einen längeren Aufenthalt, die entspannende Wirkung des mineralreichen Thermalwassers überzeugt. Entdecken Sie das passende, perfekt auf Ihre Bedürfnisse ausgerichtete Thermalbad, offen an 365 Tagen im Jahr.

Die vier öffentlichen Bäder, bieten das passende Badeerlebnis für jeden Geschmack und jedes Budget. Geniessen Sie das Thermalbad Ihrer Wahl, im Herzen der Schweizer Alpen. In den angenehm warmen Schweizer Thermen kommen alle Thermalwasserliebhaber voll auf ihre Kosten.
In Leukerbad sprudeln täglich 3.9 Millionen Liter, 51 Grad warmes Thermalwasser, in die Becken der grössten Schweizer Thermen. Dies entspricht dem reichsten Thermalwasser-Vorkommen in ganz Europa.

Bereits zu Zeiten der Römer brachen viele in Richtung der bekanntesten Thermalbäder der Schweiz auf. Die heilende Wirkung des alpinen Thermalbads in der Schweiz, war bis weit über die Landesgrenzen hinaus bekannt. Heute ergänzen Highlights, wie etwa das Champagner-Frühstück, Aqua Mystica, Kino im Pool oder die Thermischen Nächte, das breite Thermalbade-Angebot.

Die Thermen von Leukerbad: Wählen Sie das perfekt auf Sie abgestimmte Thermalbad, im Herzen der Schweizer Alpen.
 
Alle Thermalbäder erreichen Sie von unserem Hotel aus in 5 Minuten zu Fuss. Für
 unsere  Hotelgäste haben wir vergünstigte Eintritte für alle Bäder.
       
Burgerbad
       
Mit 10 Becken, mit warmem Wasser unterschiedlichster Temperatur, Düsen, Sprudeln und Wasserspeier ist das Burgerbad die grösste alpine Thermalbade-Anlage Europas.   Burgerbad  
       
Lindner Alpentherme
       
Die Lindner Alpentherme, in Leukerbad, ist Europas grösste und höchstgelegene Medical- & Alpine Wellness-, Beauty- und Thermalbadeanlage.   LIDNER  
       
Volksheilbad
       
Das Volksheilbad hat eine zentrale Lage im Dorf und ist Bade- und Therapiezentrum, mit einem Thermalhallenbad, mit naturreinem Thermalwasser.   Volksheilbad  
       
Das Rehazentrum
       
Ist zentral gelegen, und hat ein Hallenbad mit 35º und Freiluftbad mit 37º warmem Thermalwasser. Wellnessbereich ab Herbst 2011.    
       
Die Hydrogeologie
 
Defintion Hydrogeologie
Die Hydrogeologie ist das Teilgebiet der Erdwissenschaften, das sich mit den Erscheinungen und den Eigenschaften des unterirdischen Wassers, dem Grundwassers, befasst. Unter Thermalquellen versteht man Grundwasseraustritte, deren Wassertemperatur oberhalb von 20°C liegt.
  Hydrogeologie  


Allgemeine Informationen über die Thermalquellen
Die Thermalquellen von Leukerbad wurden seit der Zeit der Römer bis heute ohne Unterbruch genutzt. In Leukerbad werden momentan 8 Quellen oder Quellgruppen für balneologische oder energetische Zwecke genutzt. Insgesamt sind ca. 65 Thermalquellen in einem Kataster erfasst. Es handelt sich dabei um lauwarme Sickerwasseraustritte, der bis zu der 51°C warmen St. Lorenz-Quelle, die eine sehr konstante Schüttung von ca. 900 l/min aufweist.

Die Thermalquellen treten teilweise direkt aus den anstehenden klüftigen Spatkalken, oder seltener aus den Tonschiefern ans Tageslicht. Verschiedene Quellen müssen sich jedoch ihren Weg vom felsigen Thermalaquifer durch eine mächtige Lockergesteinsbedeckung bahnen, wie dies z.B. bei der St. Lorenz-Quelle der Fall ist. Die gesamte Thermalwasserschüttung in Leukerbad wird vorsichtig auf ca. 3000 l/min ungemischtes Thermalwasser geschätzt.

Zusammensetzung des Thermalwassers
Sämtliches Thermalwasser von Leukerbad entstammt einem gemeinsamen Thermalaquifer. Es handelt sich um ein Calcium-Sulfat-Wasser, mit leicht erhöhtem Gehalt an Natrium, Strontium, Eisen und einem bemerkenswerten Fluoridgehalt. Es weist einen hohen Gehalt an gelösten festen Stoffen (1800-2000 mg/l) auf. Teilweise führt es eine schwarzbraune Suspension, die von den durchflossenen Aalenden-Schiefern stammt. Der für viele Quellen typische leuchtend rostig-rote Schlamm ("Fango") wird durch den hohen Eisengehalt verursacht. Alle Thermalquellen weisen eine gewisse Zumischung von kaltem Wasser auf (9 - 40%).

Herkunft des Thermalwassers
Ihr langer Fliessweg beginnt östlich von Leukerbad im Gebiet zwischen dem Majing- und Torrenthorn. Hier beim Wysssee und Schwarzsee auf ca. 2300 bis 3000 m.ü.M. infiltriert das Niederschlagswasser und dringt durch steil stehende Kluftsysteme bis ca. 500 m unter den Meeresspiegel ins Gebirge ein. Das Wasser sättigt sich in der Umgebung des triadischen Gipses an Calcium und Sulfat und steigt als Thermalwasser dann infolge der Erwärmung nach oben um, aus den zahlreichen Quellen, in Leukerbad wieder ans Tageslicht zu treten. Das Wasser ist mit Sicherheit länger als 40 Jahre auf seinen unterirdischen Fliesswegen unterwegs, wie mit Hilfe von Tritium-Messungen festgestellt wurde. Inwieweit die kristallinen Gesteine des Aarmassives ebenfalls mit dem unterirdischen Fliessweg in Berührung kommen, wird noch kontrovers diskutiert.

Erdbeben, Veränderungen in der Niederschlagssituation und nicht zuletzt bauliche Tätigkeiten können die Schüttung und die Eigenschaften der Thermalquellen verändern.
       
Bädertourismus in Leukerbad
       
Selbst bis in die jüngste Zeit wurde allgemein angenommen, die Entdeckungen der Heilquellen von Leukerbad und die Ansiedlung von Bewohnern gehe bloss bis ins 13. Jahrhundert zurück.
In neuster Zeit wurde aber diese Annahme widerlegt, da an verschiedenen Orten im Dalatal eine bedeutende Anzahl von Altertümern gefunden wurden. Damit war der Beweis erbracht, dass Leukerbad und das Gebiet um die Heilquellen schon in der römisch-helvetischen Zeit, und zwar spätestens im 2. Jahrhundert nach Christus, bewohnt war.
  Leukerbad  
Älteste Urkunde
Die älteste Urkunde, die das Gemeindearchiv von Leukerbad aufweist, stammt aus dem Jahre 1315. Bereits 1380 lebten 50 Familien im heutigen Bäderdorf. 1478 entstanden dann die ersten Gasthäuser im damaligen Balnea leucensia oder "Baden". Das Jahr 1501 war für den Bädertourismus des Dorfes sehr entscheidend: Der damalige Kardinal Matthäus Schiner aus Sion kaufte in Leukerbad Rechte an warmen Quellen, investierte in Badebauten und liess einen prächtigen Gasthof errichten. Von seinem Schloss in Leuk ritt der Kirchenmann gerne zu den wohltuenden Quellen, um sich dort, zusammen mit der politischen und kirchlichen Prominenz aus ganz Europa, von den Strapazen des Alltags zu erholen.

Touristische Entwicklung

Wenn auch Lawinen im Laufe der Jahrhunderte mehrfach Teile des Dorfes und damit auch Teile der Bäder beschädigten, so hat der älteste Kurort des Wallis die Infrastruktur immer wieder aufgebaut. 1850 zählte das Dorf 577 Einwohner und endlich war Leukerbad per Strasse vom Tal aus erreichbar. 1896 stand die Gründung der Hotel- und Bädergesellschaft an, der ersten Hotel-AG in der Schweiz. Mit dem Bau des ersten Skiliftes 1948 hielt auch der Wintertourismus in Leukerbad Einzug.

Dann folgte es Schlag auf Schlag: 1957 wurde die Gemmibahn gebaut, von 1959-61 fand der Bau der Rheuma- und Rehabilitationsklinik statt, gefolgt vom Bau des Lähmungsinstituts im Jahre 1962. Die Freiluftbäder der Burgergemeinde wurden 1968 eröffnet. Von 1970-72 erfolgte die Gründung und der Bau der Torrentbahnen. Die Eröffnung des Thermal-Badecenters der Burgergemeinde fand 1980 statt.

Der Abschluss der 3. Etappe des neuen Burgerbades erfolgte im Jahre 1989. 1993 schliesslich war die feierliche Eröffnung der heutigen Lindner Alpentherme. Die Bädergeschichte von Leukerbad, die bis in die Römerzeiten zurückführt, beweist, dass Wellness in Leukerbad keine moderne Zeiterscheinung ist, sondern auf eine jahrhundertelange Tradition zurückblicken kann.